Zwischen Angst und Stärke - der Weg zur eigenen Stimme

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00:00:00: Zu mir kam jemand, also eine Frau.

00:00:03: Sie war eigentlich der Initiator dieser neuen Sache, die ich gerade mache.

00:00:08: Sie hat gesagt ... Ich will in deinem Podcast, aber ich trau mich nicht.

00:00:12: Eigentlich brauchte ich vollen Coaching.

00:00:14: Ja?

00:00:15: Und ich sitze da und denke an, als überlegt man, du hast eine Coachingausbildung oder hast Stimme gelernt, Sprechen gelernt, moderiert hast du das dein Podcast.

00:00:24: Du kannst dir eigentlich coachen so.

00:00:27: Heute in der Folge habe ich Anna Weimar zu Gast.

00:00:30: Sie hilft Menschen, souveräner und selbstsicherer aufzutreten egal ob auf der Bühne im Podcast oder auch im echten Leben.

00:00:39: Ich hab auch schnell verstanden dass mir das liegt, sich in Menschen reinzuversetzen.

00:00:46: In bestimmte Themen, in so richtige Welten.

00:00:50: Da kommt wahrscheinlich auch das Diva ... Ich hab schon immer gerne Konzepte geschrieben, mich in Menschen, in Welten reingefuchst und auch reingefühlt.

00:00:59: Ich kann mich unheimlich gut in Menschen

00:01:01: einfühlen.".

00:01:02: Herzlich willkommen bei Sina's Herzschlag der Podcast für alle die ihr Herzensbusiness leben!

00:01:12: helfe Menschen, ihre Bühnen zu finden.

00:01:15: Es gibt verschiedene und begleite sie bis dorthin nach Wunsch auch vor Ort wenn das ein Event ist.

00:01:22: also eine klassische Bühne kann man sich darunter vorstellen aber nicht nur weil die bühne die klassischen bühnen ist weit nicht für jeden die richtige

00:01:34: ja genau.

00:01:39: ich darf aber verraten du War es nicht immer auf der Bühne?

00:01:43: Nee.

00:01:44: Hast du ja auch erzählt und ich fand das am faszinierendsten, also du hast sehr viele interessante Stationen in deinem Leben aber am fassinierensten und darüber haben wir noch gar nicht gesprochen war deine Salatbar.

00:01:55: Stimmt!

00:01:55: Also

00:01:56: ich liebe Salat Aber wie kommt man darauf eine Salat bar zu machen?

00:02:03: Also wahrscheinlich muss ich dann doch ein bisschen ausholen.

00:02:06: Ich bin in einer Gastro gelandet Und hab da meine Ausbildung zur Hotelkaufrau gemacht.

00:02:13: Und wenn du mich jetzt fragst, wie so Gastronomie ... Habe ich eine Antwort darauf?

00:02:18: Ich hab nämlich selbst lange gedacht.

00:02:20: Wie kommst du da rauf?

00:02:22: oder wie kamst du rauf?

00:02:24: Es hat sich so entwickelt.

00:02:26: Ich glaube, ich habe mich in der Gastronomie deswegen wohl gefühlt, weil das irgendwie so ne Familie war.

00:02:32: Okay!

00:02:33: Ich bin in einem Konzern gelandet.

00:02:35: Nach meinem Abitur wusste ich nicht was ich machen soll tatsächlich.

00:02:40: für mich vorgesehen war, Lehrerin zu werden.

00:02:42: Weil das meine Mutter war und ich wollte es irgendwie klar, dass ich Lehrerin wäre.

00:02:46: Das ist auch

00:02:46: eine Bühne, ne?

00:02:47: Ja, stimmt!

00:02:49: Vom kleinen Menschen stimmte.

00:02:51: Für Kleintürern.

00:02:52: Jetzt hast du jetzt gesagt... Ja genau.

00:02:56: Und dann wurde mir schnell klar, diese ganze Schulkonzept nicht so meins ist.

00:03:02: Ich muss dazu sagen, ich bin nicht in Deutschland geboren bin auch erst in die fünfte Klasse eingestiegen und hatte da wirklich lange Zeit, mit meinem Akzent zu kämpfen.

00:03:12: Und mit der Anpassung ... Mit der neuen Sprache.

00:03:15: Sollte sich jetzt aber gerade sagen?

00:03:17: Weil du ja komplett akzentfrei sprichst!

00:03:20: Na ja, das sagst du

00:03:21: jetzt?!

00:03:21: Also ich höre halt immer noch raus wenn ich dann anfange gerade in so einer Situation.

00:03:26: Bin wo ich mich dann extrem darauf konzentriere nicht ...

00:03:31: Akzentfrei

00:03:32: zu sprechen.

00:03:33: Also ich hatte dann wirklich so wie viele Migranten auf dem Gymnasium, jetzt sind in meinem Fall die Herausforderungen drei Sprachen parallel zu lernen.

00:03:42: Deutsch, Englisch, Französisch.

00:03:44: dann ab der Siebten und lange Rede.

00:03:48: Ich habe genau kurz das jetzt ab.

00:03:49: Wie kam ich zum Hotel oder zur dieser Ausbildung?

00:03:52: So dass Thema Lehrer sein hat sich dann in dieser Schulaufbahn erledigt.

00:03:58: Das Konzept Schule für mich auch ehrlich gesagt nicht verstanden.

00:04:02: Wie viele, glaube ich.

00:04:03: Ja wie viele.

00:04:04: und irgendwie habe ich gedacht, ich brauche mal... Ich mi fehlte so die Heimat irgendwie, das Heimatgefühl also nicht im klassischen Sinne aber in meiner Schule auch mit den Kindern nie so richtig was ich wohl gefühlt.

00:04:21: Es hat aber was mit mir zu tun, hab ich jetzt festgestellt.

00:04:24: Mit Anfang vierzig kam ich dann darauf zu verstehen ... Ja?

00:04:28: Ich hab mich in meinen Concours zurückgezogen und war so für mich.

00:04:32: Und hab nicht geschämt, hab jahrelange gar nicht gesprochen!

00:04:36: Ich habe nicht gesprochen.

00:04:37: Ich hab erst angefangen zu sprechen als ich das Gefühl hatte, ich kann jetzt.

00:04:42: Krass.

00:04:43: Und heute bist du Coach, also das ist so...

00:04:46: So und dann kommt es dazu.

00:04:48: aus dem größten Schmerz macht man nicht immer aber manchmal so seine Erfahrungen vielleicht auch gute Dinge.

00:04:54: Dann bin ich in der Gastro gelandet.

00:04:56: ganz zufällig habe ich eigentlich als Tür das beworben am Lüsse-Läufer Flughafen.

00:05:00: Kann

00:05:00: ich mir aber auch bei dir gut vorstellen?

00:05:02: Das Tür war einfach so ... Ich hatte hier einen Wunsch nach raus nach die Welt sehen.

00:05:08: Da kam ich da hin.

00:05:09: Ich muss dazu sagen, in der Bewerbung habe ich reingeschrieben.

00:05:11: Ich bin einst fünfundsiebzig und damals ... Da war es

00:05:15: noch so ein Einstellungs-Kletterium?

00:05:18: Ich glaube, einst siebzig war mindestens größer oder einst zwei.

00:05:21: Keine Ahnung!

00:05:21: Also ich war fünfzehn Zentimeter kleiner.

00:05:25: Und dann haben wir das schnell gesehen und haben gesagt, gut, das mit dem Stewardess wird nichts aber wir hätten einen Vorschlag gehen mal zum Nachbarn.

00:05:32: Der bildet auch Hotelkauf Frauen aus Und ich bin bei einem riesen Konzern gelandet, also es war keine kleine Klitsche.

00:05:41: Da hatte ich wirklich Glück und bin am Düsseldorfer Flughafen gelandete und durfte da Hotel-Kaufrau, die Ausbildung machen muss dazu sagen Ich habe ein Hotel als auszubildende nie von innen gesehen.

00:05:52: Das Konzept der Ausbildung war so dass du halt verschiedene Stationen in diesem Konzert durchlaufen wirst und durfte es dann drei Monate lang in irgendeinem Praktikum machen, in einem Partner-Hotel.

00:06:03: Warum ihr das so gemacht habt?

00:06:04: Fragt mich nicht!

00:06:05: Ja

00:06:05: aber eigentlich voll interessant weil man kriegt halt super viel mit als Event, wenn du jetzt drei Jahre im Hotel stehst hinter der Rezeption.

00:06:13: Also ich war im Event und alle Stationen durchgelaufen Und eine Station war auch Event, das war so mein Thema Events und gleichzeitig Konzepte entwickeln.

00:06:27: Dieses Konzern hat viele Gastrokonzepte entwickelt dann auf die Beine gestellt und selbst umgesetzt.

00:06:32: und genau da bin ich auch groß geworden in diesem Konzert.

00:06:35: aber auch Ich habe dann eine Familie gefunden hab mich heimisch gefühlt Mein Akzent hat auf einmal keine Rolle mehr gespielt weil er irgendwie jeder zweite von irgendwo her kam Und alles wurde durcheinander gesprochen, alle sprachen.

00:06:47: Und so genau und deine Frage war dann nach der Salatbar um das wieder abzukürzen Konzept entwickeln habe ich da gelernt.

00:06:58: Strategisches Denken hab' ich da gelernt und hatte schon immer damals schon angefangen zu überlegen also eine Selbstständigkeit so ein kleines Café So wär mal cool Und bin aber dann trotzdem auf Umwegen erst mal ganz woanders gelandet.

00:07:14: Ich hab irgendwann meine Abteilung übernommen im öffentlichen Dienst, im Studierendenwerk und habe so eine Gastroabteilungen geleitet, das Abteilungsleiterin ... Weil ich dann Stockheim, also es ist so hieß der Konzern, wo ich gelernt habe, verlassen hab, in irgendeiner zehn Jahren war auch genug.

00:07:30: Ja,

00:07:31: man ist ja auch jung ne?

00:07:33: Also nicht mehr so dass man jetzt für vierzig-fünfzig Jahre am selben Konzert sein muss.

00:07:37: Ganz genau!

00:07:39: Fast enden, zwanzig.

00:07:42: Und dann bin ich im Studierendenwerk gelandet als Abteilungsleiterin und das war eine harte Nummer.

00:07:47: Eine harte Zeit im öffentlichen Dienst weil es auch einfach noch was Krasseres ist.

00:07:53: Ein Konzern ist ja auch sehr steif so sag ich das mal

00:07:58: jetzt.

00:07:59: aber der öffentliche Dienst ist einfach noch ne Nummer härter.

00:08:04: Nur da hab ich ... Von

00:08:05: der Steifheit meinst du jetzt?

00:08:07: Oder vom Umgang miteinander.

00:08:08: Es geht auch, es ist unflexibel.

00:08:10: Also

00:08:10: okay.

00:08:11: Das Publikum grundsätzlich also, ich meine jetzt Mitarbeiter die Abteilung an sich... Ich war die Jüngste und die Abteilungsleiterin dann weiblich.

00:08:21: Und dann meine Themen mit meinem immer noch vorhandenen Akzent und ich gehöre nicht rein und ich muss zweimal so viel leisten um dazuzugehören diese ganzen Themen aus der Vergangenheit Die habe ich damit geschleppt Aber dadurch, dass ich den Ansporn hatte immer mein Bestes zu geben und darüber hinaus habe ich das Ding irgendwie gerockt da als junges Ding.

00:08:42: Ich glaube es hat mir keiner zugetraut.

00:08:44: Ich bin ganz zufällig da reingeraten weil der Abteilungsleiter da irgendwie gekündigt wurde

00:08:50: oder kam

00:08:50: ich dahin?

00:08:52: Das war eine Notlösung!

00:08:53: Aber eine sehr

00:08:57: positive

00:08:58: Notlösung

00:08:58: für beide Seiten.

00:09:00: Ich weiß auch noch, was ich mich beworben habe.

00:09:02: Da saßt der Personalleiter mir gegenüber und hat dann sowas gesagt.

00:09:06: Ach, ich sehe gerade diese sind auch in einer Weiterbildung.

00:09:08: Ich hab da so ne Weiterbildung angefangen die machen sie bitte fertig und dann setzen wir sie bitte auf diesen Stuhl nicht auf den anderen Stuhlen, auf denen Sie sich beworfen haben.

00:09:17: Und ich hab gesagt okay gut zwei Monate später bin dieser Prüfung fertig Und dann saß ich da auf dieses Stuhl, das Jungs den.

00:09:24: Ja gut!

00:09:25: Also es war eine knallharte Nummer weil ohne mich viel Abteilung, hundertzehn Mitarbeiter unter mir, das beißte männlich sehr steifes Umfeld einfach und Ich würde sagen, im Nachgang und das auch wieder abzukürzen ist ein bisschen aufgelockert.

00:09:46: Mein Personalchef hat irgendwann mal gesagt, seitdem Sie hier sind heißen unsere Mitarbeiter auf einmal Aishis und Olgas ... So?

00:09:53: Nur ich hab's ein bisschen aufgemischt!

00:09:56: Und dadurch auch viel Neues reingebracht.

00:10:01: Dadurch dass diese Konzeptentwicklungsthemen hatte in der Vergangenheit habe ich da vieles Neues rein gebracht hab da sieben Jahre diese Abteilung geleitet und dann gesagt, so jetzt reicht's hier.

00:10:12: Sieben Jahre gereicht?

00:10:14: Weil sich dann natürlich auch in so einem Uni-Jahr jedes Jahr immer alles wiederholt, Semesterferien oder irgendwelche Veranstaltungen die wir dann noch mit mir neu organisiert haben.

00:10:25: aber irgendwann hat sich alles wiederholt.

00:10:28: Und dann habe ich gedacht, jetzt wird mal Zeit, ich wollte doch einen Kaffee!

00:10:34: Und das Café, was ich mir vorgestellt habe.

00:10:36: Ich sag immer so dazu ... Ich weiß nicht, ob du das Buch kennst von John Strelecki Das Café am Rande der Welt?

00:10:41: Kennst du das?

00:10:42: Diese Einsteiger für Persönlichkeitsentwicklung.

00:10:45: Da muss ich irgendwelche Menschen treffen, die sich auf den Weg verloren haben und über den Sinn des Lebens philosophieren.

00:10:51: So hab' ich mir mein Café vorgestellt.

00:10:53: Schön!

00:10:54: Meine Gäste kommen zu mir und quatschen wie beide jetzt.

00:11:00: Der Fakt war, es wurde kein Café, sondern Salatbar.

00:11:02: Weil ich festgestellt habe, unsere Stadt hat so viele Cafés, was soll ich denn noch?

00:11:06: Und die Italiener können eh besser was durchnehmen mit Kaffee!

00:11:10: Aber der Salatba hat noch keiner.

00:11:12: So eine gesunde Geschichte hat noch keinen.

00:11:13: Das hat gefehlt.

00:11:14: in dieser Stadt.

00:11:15: D.h.,

00:11:16: da war ich ein bisschen der Pionier oder Pionieren und Konzepte entwickeln hab' ich gelernt und Struktur und analytisch denken, Personal führen... Hab' ich auch alles gelernt.

00:11:27: also hat sich angemoten.

00:11:29: Und dann hat sich mein Mann die Ärmel hochgezogen, hat mit mir den Laden gemacht und aufgebaut.

00:11:35: Und mir geholfen.

00:11:36: Hat drei Wochen Urlaub gemacht.

00:11:38: Dafür von seinem wichtigen Job.

00:11:40: Dann haben wir das Ding da eröffnet.

00:11:42: Da war der wieder weg!

00:11:43: Ich stand damit meinen neu eingestellten fünfzehn Mitarbeitern ... Na

00:11:48: salatbar?

00:11:50: Gut, also Mitarbeiter führen konntest du ja schon.

00:11:53: Es ist ja sogar dann von über hundert auf fünfzehn.

00:11:56: aber man hat natürlich glaube ich im selbstständigen Verhältnis gerade wenn man da noch Verantwortung nochmal eine andere Verantwortung für seine Mitarbeiter hat nochmal einen anderen Druck

00:12:07: und ein anderes verhältnis zu den Mitarbeitern.

00:12:09: Also ich habe anders angegangen Im Studierendenwerk jetzt in dem Fall war es eine steile Hierarchie.

00:12:17: Natürlich musste auch sein, weil bei dieser Masse an Menschen ist es auch schwierig anders zu machen.

00:12:25: Okay, lehne ich mich jetzt aus dem Fenster das zu sagen also es kann vielleicht jemand anderes sehen.

00:12:31: Und hier wollte ich das Familiärer und ein bisschen kleiner, war es ja auch.

00:12:35: Es war auch möglich auf einem viel engeren Raum.

00:12:38: Wir saßen da in diesem kleinen Raum und haben dann Tomaten geschnibbelt.

00:12:43: Aber hattet ihr auch Tische oder nur Take away?

00:12:46: Nee, nee, auch.

00:12:47: Auch... Auch... ...twünfundzwanzig Plätze hatte ich in meinem Laden.

00:12:52: Also ein kleiner, schmuckliger wirklich schöner Laden, geschmackvoll eingerichtet.

00:12:57: Konzept natürlich bis ins Detail durchdacht ist ja klar und dann lief das Ding auf einmal wahnsinnig und wir haben geschuftet wie die ich sage jetzt mal wie die Pferde meine Leute und ich wirklich geschult.

00:13:13: also es war besser angelaufen als wir gedacht haben gerade so die ersten Wochen und wir hatten ja trotz meiner Fähigkeiten Konzept zu erstellen, trotzdem hast du ja keine Struktur.

00:13:25: Ist alles neu an oder

00:13:26: ist ja keine Übungszeit in so einem Fall?

00:13:32: Und das war schon ... Ich würde fast sagen die härtesten drei Monate meines Lebens.

00:13:38: Echt okay!

00:13:38: Also wirklich wenig Schlaf.

00:13:40: dann bist du bis eins am Nachts, da hast du noch geputzt und gemacht und morgens um fünf stand es schon wieder auf der Matte und das monatelang.

00:13:48: Das haben wir durchgezogen und das lief auch ganz gut.

00:13:51: Lief auch gut an, zwischendurch bin ich Mutter geworden.

00:13:55: Also geheiratet habe ich auch auf dem Weg dahin.

00:13:58: Und das war noch beim Studierendewerk des Privatlehmens hab' ich gerade ausgeblendet.

00:14:02: Genau!

00:14:03: Ich wurde dann Mutter.

00:14:05: Unser Sohn kam im Jahr zwei Tausend Neunzehnte und die Salatbar war dann vier Jahre alt schon.

00:14:09: Das heißt Strukturen waren da... ...ich hatte gute Leute, die mich abgeben konnte.

00:14:15: Und trotzdem kannst du dir vorstellen, wenn du als frisches junges Elternpaar hast du dann so Sachen wie ich lieg im Kreißsaal.

00:14:24: Das weiß ich wie heute.

00:14:26: Mein Mann kriegt einen Anruf auf seinem Handy weil die ja wussten...

00:14:30: Du bist

00:14:30: gerade mal out of order!

00:14:33: Und meine Mädels sagen zu meinem Mann ist gerade Strom ausgefallen.

00:14:36: Die Kasse läuft nicht, hier läuft nix.

00:14:39: Was macht mein Mann?

00:14:40: Setzt sich ins Auto, fährt in den Laden, repariert, macht, tut.

00:14:43: Telefoniert, organisiert.

00:14:45: Kommt da drei Stunden wieder zurück ... Und hat durch Papa geworden?

00:14:49: Nee, Gott sei Dank nicht.

00:14:50: Hat er geschafft!

00:14:51: Aber das war knapp und lauter Geschichten.

00:14:54: Das zieht sich dann durch dein Leben so Sachen.

00:14:57: Ja

00:14:57: man kann halt nie abschalten.

00:14:58: Man hat halt nie irgendwie mal wirklich dieses Ding.

00:15:02: Ich leg meinen Handy weg und hab Freiheit oder Freizeit.

00:15:05: Genau Wenn man sich auf dieses Elternsein vorbereitet, stellt man sich natürlich das ganz auch anders vor.

00:15:13: Also nimmst du dir dann Zeit so im Wochenbett.

00:15:17: So war nichts mit Wochenbetten.

00:15:18: nach drittem Tag stand ich da im Laden.

00:15:21: wieder ist ja klar und unser Kind immer mit dabei Maxi Kose auf irgendeiner Spülmaschine.

00:15:27: was hat ein bisschen gebräht geschlafen?

00:15:30: Malte er heute noch Salat oder

00:15:31: ... Nee gar nicht!

00:15:34: Gar nicht, der ist geschädigt wie wir alle.

00:15:36: Nein also meine Eltern haben natürlich geholfen, meine Schwiegereltern waren alle am Start und haben geholpen wie die Wahnsinnigen.

00:15:42: das war wirklich auch eine tolle Zeit.

00:15:45: und irgendwann kam Corona und Corona hat auch den Strich gemacht mit dem Salatladen.

00:15:56: wirklich zu diesem Zeitpunkt dankbar dafür.

00:15:59: Weil ich wusste, ich schaff den Absprung nicht selbst.

00:16:02: Ja

00:16:02: du hättest dich wahrscheinlich selbst nicht getrennt?

00:16:05: Aber so

00:16:07: wurde dir die Entscheidung eigentlich abgenommen.

00:16:09: Ganz genau also das Gefühl hatte schon länger Ich möchte am liebsten nicht mehr nicht so aber ich hatte keinen Grund.

00:16:17: und dieser Grund kam dann.

00:16:20: Was war denn der Lieblingssalat?

00:16:22: was ist am besten gelaufen?

00:16:24: Der heißt Sportler.

00:16:25: Wir hatten also gegenüber von unserem Laden so einige Banken.

00:16:29: Und das war wirklich gut, weil die Angestellten da ... Die hatten keine eigene Kantine und nichts.

00:16:37: Aber was

00:16:37: waren in dem Salat?

00:16:39: Kidneybohnen.

00:16:40: Weil wir überlegen, Thunfisch, Eier, Proteine, gekochte Eier-Salats, Vollkornnudeln waren ein paar da drinne.

00:16:49: Also ich kann mich auch erinnern, wo ich früher gewohnt hab.

00:16:54: Fünfzehn Jahre her wurde nämlich auch eine Salatbar eröffnet, sehr erfolgreich.

00:16:58: Da gab es ja noch nicht diese großen Ketten, die das machen und da war tatsächlich ... Boah!

00:17:03: Die hatten den weiß ich wie.

00:17:04: heute noch kennst du das wenn du so einen Geschmack noch im Mund hast?

00:17:09: Und die hatte nur

00:17:09: tatsächlich ein Salat.

00:17:11: der war super lecker und zwar mit gebackenen Schafskäse.

00:17:15: War so mein Ding oder so, das war so.

00:17:18: ne gut.

00:17:20: Es ist vielleicht dass wir jetzt so langsam in die Essen-Side kommen.

00:17:25: Jetzt

00:17:25: während dem Podcast.

00:17:27: Das ist ja auch schon spät, genau.

00:17:29: Okay dann war Corona was jetzt für euch okay war weil du hast den Absprung geschafft, du konntest dich wirklich um das Kind auch kümmern, was du wolltest und dann nehme ich mal mit wie bist du dann aber zu dem gekommen was du jetzt machst?

00:17:47: Die Salatherzen Gäste Und meinen Drang zu Podcast hören damals schon, hab mich auf eine Idee gebracht.

00:17:57: Ähm ... Ich ... Mir war bewusst noch mal John Strulecki und das Café am Rande der Welt.

00:18:04: Ich habe sicherlich auch hier und da es geschafft in stressigen Situationen.

00:18:09: Trotzdem hab ich mich immer wieder hier und dann rausgenommen weil ... Es entstanden natürlich Kundenbeziehungen, Stammkundenbeziehung.

00:18:15: Dann gab's Menschen die ... wegen mir kamen und mit mir reden wollen.

00:18:19: Und das wollte ich eigentlich, obwohl

00:18:21: ich nie ... Ja, ich

00:18:23: nie die Ruhe hatte, aber diese Menschen waren dann auch die ersten Gäste meines Podcasts.

00:18:30: Weil ich so ... ja, ich kam so auf diese Idee, ein Podcast zu machen als irgendein Mensch vor mich stand also nicht irgendeine, ich kenne ihn einen Stammkunde.

00:18:41: der stand dann vor mir und ich hab dann nur gesagt Wo waren sie denn so lange?

00:18:45: Ich hab sie jetzt schon ein paar Monate nicht gesehen.

00:18:49: Und dann sagte er zu mir, ich war im Koma.

00:18:51: Ich sag, wie im Komas wird's ... Okay,

00:18:54: krass!

00:18:55: Dann hat er mir von seinem Sturz erzählt und dann wieder in Dreh und so weiter, bis der wieder kam.

00:19:01: War halt irgendwie drei, vier Monate vergangen.

00:19:05: Dann hatte er mir noch eher erzählt, am fünfundzwanzigsten dritten an meinem Geburtstag bin ich dann wach geworden oder ins Koma gefahren.

00:19:13: Ich bin mir jetzt gar nicht sicher, dass die Geschichte falsch erzähle und ich sage wie fünfundzwanzig Dritter da hab' ich auch Geburtstag.

00:19:19: Das war so eine parallele

00:19:21: Bindung halt direkt.

00:19:22: Und dann diese Koma-Story habe ich gedacht das musst du in die Wälder fahren!

00:19:26: So, ich hatte dann so das Wahnsinn also und dann stand er vor mir voller Leben.

00:19:32: und dann habe ich dann... Dieser Mensch hat mich auf die Idee gebracht eigentlich.

00:19:36: Okay.

00:19:37: Weißt der das?

00:19:39: Cool, okay.

00:19:40: Das war meine erfolgreichste Folge meines ganzen Podcasts und dann kam irgendwie ... Da fing ich an zu suchen, wer mir da helfen konnte, weil ich hatte keine Ahnung.

00:19:49: Und damals war es auch in den Jahren ... oder nee, also keine Ahnungen.

00:19:55: In der Zeit sind gerade so die ganzen Podcast aus dem Boden gestampft worden Und dann habe ich nach Leuten gesucht, die mir helfen konnten.

00:20:03: Ich hab auch welche gefunden und kam schnell.

00:20:05: Da waren auch Stammgäste von mir, stand da jemand von mir was jetzt so.

00:20:09: Wenn du grad nicht Salat bist, ja, ich mach Podcasts.

00:20:12: Was?

00:20:12: Ja!

00:20:13: Okay.

00:20:13: Universum liefert Stellar wie Amazon.

00:20:16: Habe ich gelernt von mich den Sprung.

00:20:19: So kam eins zum anderen.

00:20:21: Dann kam noch Corona und diese Schließungen ... Und diese Zeit habe ich genutzt, um meinen Podcast auf die Beine zu stellen.

00:20:29: So kam das mit dem Podcast und mit Menschen sprechen Geschichten nicht zu erzählen sondern erzählen zu lassen Fragen zu stellen.

00:20:38: Ich hab auch schnell verstanden dass mir das liegt, sich in Menschen reinzuversetzen.

00:20:45: In bestimmte Themen ... in so richtige Welten.

00:20:48: Da kommt wahrscheinlich auch das Diva... Ich hab schon immer gerne Konzepte geschrieben, mich in Menschen, in Welten reingefuchst und auch reingepfühlt.

00:20:58: Ich kann mich unheimlich gut in Menschen einfühlen.

00:21:02: Und dieses Feedback bekam ich auch ziemlich schnell.

00:21:06: So kam dann das mit dem Podcast.

00:21:11: Was war dann?

00:21:12: Dann hab ich gedacht, aber ich habe doch das Thema noch mit meinem Akzent.

00:21:15: Scheiße!

00:21:17: Das muss ich irgendwie hinkriegen noch.

00:21:18: Okay... Und da hab' ich mir gedacht ja jetzt hast du hier eine Ausstattung ... Ich hatte das Mikro und hab eh schon so ein bisschen was gemacht mit Acustik und mit Voice-Over.

00:21:32: Da hab' die mir gedacht mach's jetzt mal ne Sprecherausbildung ist doch gut wurde mir eingespielt.

00:21:36: Dann war es Werbung auf YouTube.

00:21:37: Ach krass.

00:21:38: Und dann habe ich mir gedacht, ja, dann verbesserst du mal deine Artikulation.

00:21:43: Deine Sprechweise.

00:21:44: und tatsächlich war das so, dass ich in dieser Sprecherin-Ausbildung unheimlich viel gelernt habe... Wie lange ging die?

00:21:51: ...eineinhalb Jahre.

00:21:53: Krass, so kalt!

00:21:53: Ja wir haben... Ich war in sechs Monaten soweit... Das war ein Onlinekurs mit Prüfungen dazwischen.

00:22:01: Ich war schneller fertig und hab mir zusätzlich aber auch noch Coaches gesucht die immer weiter in meinem Akzent arbeiten sollten.

00:22:10: Irgendwann traf ich ein, und die war wirklich gut ... Und die kenne ich immer noch.

00:22:14: Mit der bin ich immer in Kontakt.

00:22:16: Sie sagt mir heute noch an, du hast kein Problem mit deinem Akzent, sondern mit deiner ... Das ist ein mentales Thema.

00:22:24: Ich fand das ... Also sie hat mir unheimlich geholfen, hat mir mutgemacht auch einfach zu machen so.

00:22:29: Einfach mal zu loszulegen so.

00:22:31: Ich hab nämlich auch da ... Mit meinen fünfzehn Jahren damals, ich hab mich nicht getraut zu sprechen.

00:22:37: So habe ich mich nicht Getraut Hörbücher zu sprechen.

00:22:40: am Anfang ... Ich wollte dich grad

00:22:42: fragen, hast du das gemacht?

00:22:44: Ja,

00:22:44: ich habe dann angefangen.

00:22:46: Sind die mit diesem Klicker?

00:22:47: ist es da auch immer?

00:22:48: Das habe ich mal irgendwo gesehen.

00:22:49: Genau so habe ich angefangen zu arbeiten.

00:22:52: Also was für Hör Bücher waren das?

00:22:53: Welche Sparte?

00:22:54: oder war das Querbeet alles?

00:22:56: Ich

00:22:56: habe insgesamt geschafft zehn Elf Hör bücher einzusprechen.

00:23:00: angefangen habe ich mit Sachbüchern, das war auch so mein Fall.

00:23:05: Weil die Sachbühcher gingen in Richtung Persönlichkeitsentwicklung.

00:23:09: Das heißt, ich konnte auch was lernen dabei und es hat mir Spaß gemacht.

00:23:12: Dann hab' ich einen Roman gesprochen und ziemlich langen Roman... ...das war gar nichts für mich!

00:23:18: Ich hab' auch Lisa auch ungern Romanes nicht so meins?

00:23:20: Aber ich wollte grad fragen, so gefühlt wie oft muss man da ein Satz vorlesen bis du's

00:23:25: passt?

00:23:25: Furchtbar

00:23:26: oft?!

00:23:27: Also gerade wenn man eigentlich gerne liest glaube ich kann einem das so ein bisschen, dass Lesen auch vermiesen oder wenn man zehnmal denselben sagt.

00:23:34: Ganz genau und das habe ich bei diesem gerade bei der Arbeit an diesem Roman gemerkt.

00:23:39: Ich hatte eine unglaublich taffe und perfektionistische Autorin.

00:23:42: dafür war ich dankbar.

00:23:43: sie hat von ihr auch noch mal ganz viel Sprache und Sprechen gelernt.

00:23:49: Sie hat unheimlich viel Wert gelegt auf ne richtige Aussprache.

00:23:53: Das war auch der Grund, warum ich dann letztendlich nicht mehr weitergemacht habe.

00:23:58: Ich möchte das nicht aufgeben nennen, weil ohne mich viel mitgenommen hab.

00:24:02: Aber ich hab einfach für mich irgendwann festgestellt genau das Lesen und dieses akribische Alleine im Kabüchensitzen von morgens bis abends und immer Texte lesen die, die ja auch nicht immer Spaß

00:24:13: machen.

00:24:13: Ja oder vielleicht immer interessieren.

00:24:17: Und dann habe ich gesagt, nein, das hat mich wahnsinnig gemacht irgendwann.

00:24:21: Ich hab es natürlich jeden Auftrag noch zu Ende gemacht und kam ich zu Kinderbüchern.

00:24:25: die sind mir leichter gefallen weil ich auch eine gute Stimme dazu hatte konnte mich in diese Wälden versetzen in diese kindlichen Welten.

00:24:33: aber da haben wir gesagt so jetzt muss ich irgendwie was anderes.

00:24:36: Das reicht jetzt so zehn Bücher, das hatten ja gedauert ungefähr.

00:24:41: Und dann wurde ich übrigens davor auch, das habe ich vergessen zu erzählen, wieder mal für eine Moderation angefragt.

00:24:47: Das habe ich aber gemacht.

00:24:49: während meiner gesamten Laufbahn schon im Konzern gab es mal... Ich hab im Event hier und da gearbeitet, da fiel mal jemand aus auf der Bühne an, er kann's so übernehmen.

00:25:01: Da habe ich mir moderiert und da moderiert.

00:25:03: Aber nur aufs Spaß und nie richtig mich damit beschäftigt.

00:25:07: Bühnen war aber schon in meiner alten Kindheit, meine alten Heimat mein Wohlfühlort.

00:25:14: Und das ... In diesem Konzern, wo ich gelernt habe, haben mir diese Chance gegeben, das wieder zu machen ohne dass es sich zu oft wiederholt hat.

00:25:23: Im Studierendenwerk muss ich eine Abteilung leiten, ständig Veranstaltungen gemacht, die ich selbst inszeniert und konzipiert habe.

00:25:30: Die hab' ich dann natürlich auch moderiert.

00:25:33: So zog's sich durch.

00:25:36: Auch als ich im Salathärzen war, habe ich nebenher noch eine Veranstaltung moderiert.

00:25:40: Weil es sich angeboten hat.

00:25:41: Ich habe das gemacht und währenddessen beim Sprechen der Hörbücher kam dann wieder so eine Anfrage für eine Moderation.

00:25:50: Das war ne große Nummer!

00:25:53: Ich musste dafür in Hamburg reisen und mich in ein komplett neues Thema einarbeiten Okay.

00:25:59: Einlesen und hab ich gesagt, wie wirst du das machen?

00:26:02: Das hast du seit Jahrzehnten nicht gemacht.

00:26:03: Und dann habe ich mich hingesetzt, reingefuchst.

00:26:07: Und die Veranstaltung lief super!

00:26:09: Ich war selbst zufrieden mit mir was auch nicht immer so der Fall ist.

00:26:12: Ja?!

00:26:12: Ich war also hundertprozentig passte... ...und dann hab' ich gedacht, so weißt Du was da musst Du wieder Fuß fasten weil.... Jetzt kannst du Stimme, jetzt kannst du Atmung.

00:26:22: Weil das lernst du alles in dieser Ausbildung.

00:26:24: Jetzt kannst auch Technik ... Weißt du was mir im Mikro anzufangen ist?

00:26:28: Jetzt kannst man einen Detail schneiden und man Intro und Outro dahinter davor setzen alleine ohne Tontechniker.

00:26:36: So, das hab ich alles da gelernt.

00:26:38: Und habe das dann verbunden.

00:26:40: Ich hab dann weiterhin gesprochen und hab mich aber auf die Bühne getraut Genau.

00:26:45: Und irgendwann, so wie alles eins zum anderen kommt, kam dann jemand zu mir ... Also ich hab währenddessen das gemacht habe ein Coaching-Ausbildung noch für mich beendet weil ich dann auch in meinem Podcast, der ja immer weiter lief parallel gemerkt habe auch dieses mit Menschen mich gut verstehen, gut umgehen, empathisch sein und mich in Menschen gut reinversetzen können.

00:27:13: Könnte mir ja vielleicht was bringen?

00:27:15: Und vielleicht könnte ich ein guter Coach werden.

00:27:17: oder habe ich diese Coaching-Ausbildung gemacht, hatte auch sogar zwei drei Klientinnen und hab festgestellt oh mein Gott das mach' ich nicht!

00:27:24: Weil die Leute kommen zu mir mit ihrem Problem und lernen von morgens bis zu Hause den Scheiß bei mir ab.

00:27:29: da habe ich ja gar keinen Lust drauf.

00:27:30: so weil dann kommen ja auch manchmal heftige Sachen also so... und das habe ich dann auch gelassen.

00:27:36: aber Das hat mir trotzdem geholfen, damit Menschen zusammenzuarbeiten.

00:27:40: Wie kam das dann?

00:27:42: Zu mir kam jemand ... Also eine Frau.

00:27:46: Sie war eigentlich der Initiator dieser neuen Sache, die ich gerade mache.

00:27:51: Sie hat gesagt, ich will eigentlich in deinem Podcast aber ich trau mich nicht.

00:27:55: Eigentlich brauchte ich vollen Coaching!

00:27:57: Ja und ich sitze da und denke also... Ah, jetzt überleg mal.

00:28:01: Du hast eine Coaching-Ausbildung, hast Stimme gelernt und Sprechen gelernt.

00:28:05: Moderiert hast du das Dein Podcast?

00:28:07: Du kannst dir eigentlich coachen!

00:28:10: Ja.

00:28:11: Und dann habe ich mich dahingesetzt, hab dann ein Programm geschrieben, hab ihr das angeboten und ihr hattest sofort gebucht.

00:28:18: Das war meine erste Klärntin.

00:28:20: Und irgendwann später war sie bei mir im Podcast.

00:28:22: So hat sich das entwickelt, eins zum anderen.

00:28:24: so jetzt ...

00:28:25: Was würdest du sagen?

00:28:28: War deine spannendste Moderation?

00:28:33: Ich glaub die in Hamburg tatsächlich und eine in Düsseldorf, da war ich wirklich noch komplett verunsichert.

00:28:42: Mhm.

00:28:44: Als ich Kind war, bin in der Sowjetunion aufgewachsen, in Kasachstan geboren.

00:28:51: Ich mag das Wort zwar nicht, aber in unserem Schulsystem wurden Kinder sehr früh auf die Bühne gestellt.

00:28:57: Das war gut!

00:28:58: Es ist nicht für jeder Mann was und nicht für jedes Kind.

00:29:00: es klar, da fühlt sich nicht jeder wohl, aber ich war immer diejenige, die immer vorne stand.

00:29:08: Und auch oft auf Wünnen gestanden moderiert, dass ich ja Veranstaltung moderierte.

00:29:13: Auch schon mit acht so irgendwelche Schulen... Ich weiß nicht, warum.

00:29:19: Aber scheinbar hatte ich das Zeug.

00:29:20: Ich kann mich nicht daran erinnern wie es dazu kam aber ich habe es getan.

00:29:23: also und in Düsseldorf da wo ich meine dann später event gearbeitet habe hatte ich eine situation wo jemand ausgefallen ist als ein moderator oder Moderatorin weiß ich gar nicht mehr und wurde mir gesagt Anna komm du machst das schon gehen wir da oben hin.

00:29:41: Ich hab mich natürlich tagelang vorbereitet, aber ich hatte von nichts ne Ahnung.

00:29:46: Außer über den Inhalt ... Also, ich habe mich inhaltlich natürlich bestens vorbereitet.

00:29:54: Ich hab auch alles auswendig gelernt ist ja klar.

00:29:56: Okay!

00:29:58: Aber ich hatte keine Ahnung davon was da mache ich mit meinem Lampenfieber?

00:30:03: Mit meiner Atmung?

00:30:04: Was mache ich, wenn der Mund trocken wird oder mit den zittrigen Knien?

00:30:08: Das weißte alles gar nicht.

00:30:10: Und irgendwie hat mich das ... Irgendjemand oder irgendwas, außerirdische Energie, hat mich da durchgetragen.

00:30:18: Ich hab im Nachrang gedacht, ich glaub, ich hab mich erinnert in dem Moment.

00:30:21: Ich bin da hoch und hab mich dran erinnern, wie es war als ich acht war.

00:30:25: Als es für dich

00:30:26: normal war?

00:30:27: Ja!

00:30:28: So, ich habe mich damals auch wohlgefühlt.

00:30:31: Die Mutter in der ersten Reihe hat geklatscht und gegrinst und gefreut.

00:30:35: Und dann hab ich mir meine Mutti davor gestellt.

00:30:38: Das hilft irgens eh, auch bei mir.

00:30:40: Meine Mama ist immer so die ...

00:30:42: Ist dein Ruhepol?

00:30:44: Mein größter Fan!

00:30:45: Gar nicht der Ruhe-Pol, weil die ist ja auch mitnervös, wenn ihr da sitzt.

00:30:49: Aber die sitzt dann da und ist dann so begeistert alleine von der Tatsache dass ich da oben stehe, die ist total begeisternt für mich.

00:30:59: Ich muss da gar nicht viel machen.

00:31:00: Es ist cool, wenn du so ein Fan hast Und wenn sie dann nicht da ist, dann stelle ich mir die vor.

00:31:08: Dann sitzt ihr da so immer wieder näher und wenn es eine Möglichkeit gibt, dann nehme ich die immer noch auf Veranstaltung mit.

00:31:14: Ja das ist cool!

00:31:17: Ja und dann weiß ich ja, so sind wir auch ein bisschen zueinander gekommen.

00:31:21: hast du neues Baby gegründet?

00:31:24: Nicht alleine,

00:31:25: aber

00:31:25: ja.

00:31:25: Genau richtig!

00:31:27: Ja was ist da jetzt so euer Schwerpunkt oder ... genau erzähl mal von eurem Programm?

00:31:33: Irgendwann stößt man ja so auf seine eigenen Grenzen beziehungsweise die Grenze war mir auch vorher schon bekannt.

00:31:39: das ist das Thema Technik.

00:31:40: ich hatte egal ob ich einen Podcast angefangen habe, also alles was im Audio-Bereich war oder im Video.

00:31:47: da hab' ich überhaupt die Finger vongelassen weil ich keine Ahnung hatte.

00:31:50: Mir fehlte immer so dass Pondant zu mir der oder die Technik beherrscht.

00:31:57: Also noch mal in meiner Sprechausbildung habe ich so ein bisschen was gelernt, aber es ist... Es ist nur, du beherrschst dann halt eine Sache.

00:32:03: Aber ich hab auch kein Bock gehabt mich weiterzuentwickeln, weil das einfach nicht mal ... Ja und hat ja auch

00:32:08: das ganze Equipment nicht unbedingt

00:32:10: immer.

00:32:10: Das

00:32:10: ist ja auch ne Kostensache- und Oblapssache... Und

00:32:13: auch keine Interesse!

00:32:15: Also so wie Männer für Autos Interesse haben, was ich auch nicht habe, hab' ich auch keinen Interesse an Technik gehabt.

00:32:22: Ich hätte auch das nie so gut machen können als dieser Mensch, den ich jetzt zusammen arbeitete, also wo wir jetzt gerade sitzen in dem Studio Michael Und wir haben uns zufällig über ein Podcast kennengelernt.

00:32:31: Ich war in seinem Podcast als Gast, er war in meinem als Gast und so haben wir uns kennen gelernt und haben dann eins-zu-eins zusammengezählt weil er auch sowas erzählte wie zu mir kommen Leute in meinen Podcasts und kriegen kein Wort raus.

00:32:48: Also die plappern und plappen und ploppern und sobald die Kamera angeht ist es vorbei.

00:32:53: Ich bräuchte eigentlich so jemand wie dich.

00:32:56: Und ich hab dann gesagt, und ich bräuche so jemanden wie dich ... Weil ich hätte so viel ... Also, ich würde so viel mehr machen mit dem Thema Podcasts, weil mir das so viel Spaß macht.

00:33:09: Aber es scheitert immer an der Technik, weil ich da einfach nicht ... Ich bin einfach nicht dafür gemacht, so.

00:33:15: Dann haben wir uns mal länger nicht gesehen oder doch wiedergesehen, also nicht gehört und geschrieben.

00:33:20: und irgendwann mal ... kam wieder ein Kontakt und dann kam noch Ramona dazu, seine Frau.

00:33:26: Und dann haben wir innerhalb von drei Stunden eine Idee entwickelt.

00:33:31: Und ein Monat später haben wir einen Workshop auf die Beine gestellt, wo du auch die erste Teilnehmerin warst.

00:33:38: Also einer der ersten?

00:33:39: Genau!

00:33:40: Da haben wir uns auch kennengelernt.

00:33:42: Dieser Workshop ist wie gesagt in einem Monat entstanden... Und dann haben wir den hier in diesem Studio durchgeführt.

00:33:50: Ich war als Mentorin zuständig für die Vorbereitung, vor die Kamera zu gehen zum Thema Atmung, Körpersprache und so weiter, Rhetorik.

00:34:00: Michael hat dann genau die Videos gedreht und Ramona ist unsere sogenannte Backstage-Mutti.

00:34:06: So haben wir sie genannt.

00:34:07: Zuständig erstens für Smake Up, fürs Wohlbefinden, fürs Gutes Aussehen, Pudan usw.

00:34:13: Und zweitens, für alles andere drum rum.

00:34:15: Also sie nimmt uns da natürlich unheimlich viel.

00:34:16: Eigentlich für alles.

00:34:17: Für eigentlich für alle.

00:34:18: Soße also die gute Fee.

00:34:20: Ich sage immer wenn Ramona... Also wenn ich auf der Bühne jetzt sitze auch im anderen Raum gibt es eine Bühna.

00:34:25: Wenn ich da sitze und weiß Ramona ist irgendwo dahinter spüre ich ihre Wärme und ihre... Und ihr leistet

00:34:33: einfach, ne?

00:34:34: Ja, ich

00:34:35: spür das so.

00:34:36: und so eine Unterstützung total ja!

00:34:38: So eine Mutigkeit, ne?

00:34:40: Für alle.

00:34:41: Und genau ich war bei einem Workshop bei euch aber ihr habt das ganze Jahr noch mehr entwickelt und darf ja auch sagen Stage and Soul.

00:34:51: Genau den Marken habe ich noch gar nicht genannt.

00:34:56: Ja was ist so für dich wo du sagst wie soll ich es sagen?

00:35:02: also ihr bringt Menschen sozusagen Sichtbarkeit ein wenig näher, sich zu trauen über die Grenzen zu gehen und das alles in einem wunderbaren Raum.

00:35:13: Und man hat ja auch einen Ergebnis, ein Video, schöne Fotos und einfach eine tolle Gruppe.

00:35:19: Was ist aber so am meisten was dich an dieser Sache so fasziniert?

00:35:25: An diesem Projekt, an diesen... Genau!

00:35:28: Weil du wolltest ja dein Ziel war ja Menschen in die Sichtbarkei zu begleiten Ja, aber gibt es da irgendwas wo du sagst das ist dann so wirklich für dich so dieses i-Tüpfelchen?

00:35:41: Gibt es ja.

00:35:43: Also tatsächlich auf jeden einzelnen Menschen also in diese Welt von der ich gerade auch eben gesprochen habe einzutauchen jeder Mensch bringt eine Geschichte mit und wir bis jetzt hat das sehr gut geklappt dass immer wieder auf jede und jeden individuell eingegangen sind.

00:36:03: Auch schon im Vorhinein, also Menschen buchen bei uns und sprechen vorher miteinander weil wir oder ich insbesondere verstehen möchte mit wem ich es zu tun habe.

00:36:12: was steht dahinter?

00:36:14: wie kann ich diese menschen helfen?

00:36:15: Also für mich ist es wichtig oder für uns alle drei eigentlich dass wir keine Masse daraus machen keine Massenveranstaltungen von irgendwas sondern Teilnehmerzahl begrenzt auch auf zehn.

00:36:29: Vorher haben wir sogar gesagt, auf zwölf.

00:36:32: Als du da warst waren wir sieben glaube ich und das war schon ... Ich sag jetzt mal genug weil das individuelle dann schwieriger ist einfach Und ich liebe es alles zu erfahren von Menschen so und dann natürlich während dessen auch schon während einem Gespräch sehe ich ganz genau wow Wow, wow.

00:36:54: Also ich bin total begeistert zu erfahren welche Stärken dieser Mensch mitbringt und ich glaube ich habe ein gutes Talent oder wie auch immer dafür auf die Schwächen gar nicht so zu achten sondern wirklich im Menschen etwas zu sehen was ja sehr oft oder sie nichts selbst nicht sieht Und ich liebe das.

00:37:21: Also es klappt natürlich nicht immer und nicht immer nachhaltig lange, aber zumindest mal für einen Moment liebe ich jetzt den Menschen um Frauen insbesondere zu zeigen was sie selbst nicht sehen in sich.

00:37:35: Ja das machst du sehr gut!

00:37:36: Das kann ich bestätigen

00:37:37: und ich liebe dass wenn das so ausgeht.

00:37:40: Natürlich gibt's auch nicht immer diesen Erfolg oder nicht dieses Gefühl weil viele lassen sich darauf ein also als Teilnehmerin, dass wir auch mitbekommen.

00:37:48: Es gibt sicherlich auch da immer wieder so eine Barriereblockade bei je nach Tagesformen wahrscheinlich dann auch oder Lebensphase.

00:37:59: aber jeder der sich darauf einlässt kann eine gute Reise mit uns haben würde ich sagen

00:38:05: und es gibt ja auch verschiedene Gründe Warum man sich darauf einlässt, ne?

00:38:11: Der eine sagt er möchte einen Podcast machen.

00:38:14: Der nächste sagt Er möchte mehr in Instagram sichtbar sein.

00:38:16: der dritte sagt Ich muss vielleicht öfters auf der Arbeit präsentieren trau mich aber einfach nicht weil man das leider ja Nicht hier in der Schule lernt.

00:38:27: der vierte sagt Vielleicht ich habe Einfach mal Bock mir das anzugucken.

00:38:33: Das finde ich das Schöne dass wirklich es nicht so spezifisch ist, dass man jetzt nicht bei euch im Workshop sagt ... Das ist nur für Podcaster.

00:38:43: Das ist jetzt nur für Instagram oder nur für das und das.

00:38:47: Sondern es kann halt wirklich jeder mitmachen.

00:38:52: Und für jede Lebenslage.

00:38:53: Also ich finde sogar auch für den privaten Bereich ... Kann man was mitnehmen?

00:39:01: Weil man in diesem ... ersten Workshop mit euch ging es mir wirklich so, weil man sich auch ein bisschen reflektiert und man ja auch an Glaubenssätzen arbeiten darf.

00:39:13: Und das ist einfach... Ja also ich glaube der erste Workshop ist wirklich so dafür für jeden und auch einfach mal zu gucken wie weit möchte ich überhaupt?

00:39:23: Vielleicht sage ich auch danach, ja das war jetzt ganz nett aber

00:39:27: Ja,

00:39:27: auf die Bühne muss ich jetzt nicht.

00:39:29: Egal auf welche Bühnen mir reicht meine Büh ne mein Leben und mehr muss sich nicht machen.

00:39:34: Und dann habt ihr ja das nächste Konzept kreiert und zwar dann einen sozusagen fortgeschrittenen aber der nennt sich nicht Fortgeschrittene.

00:39:41: Next Levels?

00:39:42: Next

00:39:43: Level haben wir den genannt genau.

00:39:44: Das

00:39:44: ist ja dann wirklich wenn man sagt okay man möchte noch mehr aus sich rausholen is ja auch zwei Tage.

00:39:49: dann War das so eine Entwicklung?

00:39:53: Weil ihr gemerkt habt, dass wir im ersten Workshop ... So ging es ja auch bei uns.

00:39:58: Wir waren die erste Gruppe gar nicht irgendwie fertig geworden sind.

00:40:03: Also, wir haben tatsächlich nicht alle Themen geschafft zu machen.

00:40:05: Das war das erste Mal.

00:40:06: Wir hatten keine Übungen und trotzdem haben wir diesen Tag gut zu Ende gebracht.

00:40:13: Ihr habt euch das gewünscht!

00:40:16: Eine Fortsetzung.

00:40:17: Und wir haben darauf reagiert Und haben ja auch uns was überlegt, was on top geparkt.

00:40:25: Euch dann am Ende auf wirklich das war eine Überraschung gerade für die erste Gruppe euch auf die Bühne geholt am zweiten Tag vor Live-Publikum.

00:40:33: Das war auch ne Überraszung.

00:40:35: Das ist alles ein bisschen für uns alle sehr aufregend?

00:40:38: Ja

00:40:38: ich weiß noch da habt ihr den einen oder anderen wirklich vor positiven Herausforderungen

00:40:43: gestellt und Da saßen unter anderem natürlich auch Ehemänner im Publikum und das ist dann auch herausfordernd, denke ich mal für euch gewesen.

00:40:56: Das erste Mal erstens auf der Bühne zu sitzen.

00:40:58: Für viele war das jetzt das erste Mal.

00:41:00: Und zweitens nicht nur Publikums zu haben sondern auch die eigene Familie.

00:41:05: Ja und

00:41:05: dann noch zu wissen okay das Ganze wird jetzt hier auch noch live Und da gibt es halt kein Cut, so wie hier.

00:41:11: Wenn wir uns versprechen können wir schneiden geht bei Live nicht.

00:41:17: Genau das ist jetzt sozusagen... Da sind wir jetzt schon beim nächsten Projekt.

00:41:21: Ich bin gespannt was ihr noch alles dieses Jahr für Projekte

00:41:24: rausbringt.

00:41:25: Es gibt auch viele Ideen.

00:41:28: Ja noch einen live Podcast.

00:41:32: war mir vorher völlig neu dass es sowas gibt.

00:41:36: Erzähl mal was ist das?

00:41:39: So, irgendwann ... wie war das denn?

00:41:41: Ja.

00:41:42: Diese Idee ist dass ich im Next Level entstanden in diesem fortgeschrittenen Programm Stage and Soul weil wir irgendwie mal gesagt haben so wie wollen unsere Teilnehmenden auf die Bühne bringen?

00:41:54: und natürlich wäre jetzt so klassisch was man auch von anderen Konzepten kennt sowas was wir machen machen ja andere auch anders vielleicht.

00:42:02: aber sowas ähnliches Klassisch wäre jetzt so eine Kinot angebracht, dass man sagt okay wir bereiten euch vor auf ne fünfminütige Kinot auf der Bühne.

00:42:12: Wir haben auch

00:42:13: gut gewesen

00:42:13: und vielleicht machen wir das auch noch irgendwann in einem anderen Workshop.

00:42:18: Und dann stecken wieder die Köpfe zusammen und haben gesagt Aber wir sind doch beide Podcaster, Michael und ich.

00:42:25: Das ist eigentlich unsere Expertise ...

00:42:28: Und eure Passion?

00:42:30: Unsere Passion und unsere Besonderheit.

00:42:32: Was hältst du davon, wenn wir die in den Podcast holen?

00:42:34: Okay, so weit, so gut!

00:42:37: Also wirklich drei oder vier Tage bevor das Ding losgegangen ist, hab mich Michael angerufen und gesagt, ich habe eine Idee.

00:42:44: Wie brauchen Live-Publikum?

00:42:47: Unra Mona hatte noch gesagt Nein, das machen wir nicht!

00:42:53: Wir haben den Safe Space versprochen.

00:42:56: Wir sind doch dafür da um Safe Space und Safe Space.

00:42:58: Und Michael dann sagte, nein, das mache ich nicht.

00:43:03: Das ist zu heftig.

00:43:04: Das kriegen die nicht hin.

00:43:06: Und habe ich gesagt, aber kriegen mir das denn hin?

00:43:08: Kriegst du das mit der Technik hin?

00:43:10: Ja, das ist kein Problem.

00:43:11: Aber das kriegen die Leute nicht hin okay.

00:43:13: Und hab ich gesagt lass uns.

00:43:14: und ich hab dann gedacht... Schade, eigentlich so eine Idee.

00:43:18: Und wie

00:43:18: wir es alle hingekriegt haben?

00:43:21: So und dann am nächsten Tag haben die sich dann gemeldet Wir haben uns das noch durch den Kopf gehen lassen.

00:43:26: Ich glaube dass ist doch eine gute Idee.

00:43:29: Ja und das war dann wirklich ganz schnell musste man alles organisieren.

00:43:32: Aber

00:43:32: man muss auch sagen ihr habt uns als Gruppe vorher auch per WhatsApp also wir sind ja dann alle in so ne Gruppe eingeladen worden Habt ihr uns auch gefragt ob das für uns Das

00:43:44: war wichtig für uns alle, weil wir genau in unseren sogenannten Räumlichkeiten unseren Teil lieben einen Safe Space an sicheren Raum versprechen.

00:43:54: Und in dem Fall haben wir gesagt, okay Leute seid ihr bereit?

00:43:57: Das sind nur zwei Stunden.

00:43:57: Das ist nicht alle zwei Tage, dass da jemand sitzt aber die letzten zwei Stunden machen wir für euch so die sogenannte Show und da ist auch unser Live-Podcast entstanden.

00:44:07: Er heißt Die Show, Stage and So.

00:44:09: Verliehen

00:44:10: wir alles sodass ihr folgen könnt

00:44:13: genau!

00:44:14: Und ihr wart unsere ersten Gäste in dieser Show und ihr habt das wirklich hervorragend gemacht.

00:44:20: Also es war wirklich außergewöhnlich.

00:44:22: Es

00:44:22: war auch eine schöne Gruppe, es war eine schöne Stimmung.

00:44:25: also ich kann das wirklich jedem empfehlen egal ob man Podcast jetzt liebt oder nicht ist einfach ein schönes Erlebnis.

00:44:33: auch eure Workshops kann ich nur wärmstens empfehle weil's einfach Ich glaube auch immer, dass die Leute, die zusammengehören sich auch finden.

00:44:43: Also weil die Gruppen waren ja auch immer passend und ich finde auch was sich danach so ergeben hat.

00:44:50: So mit dem einem oder anderem hat man nach wie vor Kontakt oder jetzt auch privateren Kontakt und das find' ich total schön.

00:44:56: also es ist ein bisschen eine eingeschworene Gemeinschaft geworden und ich glaube, das wird in jedem Workshop zu sein.

00:45:04: Das ist so ein bisschen ... eine kleine Gruppe wird, doch glaub ich schon.

00:45:09: Wir haben natürlich auch dir viel zu verdanken.

00:45:11: du bist auch jemand der Menschen gut zusammenbringen kann und sicherlich hast auch dafür gesorgt dass die Stimmung gerade in diesem Next Level auch so außergewöhnlich war.

00:45:25: also Weiß

00:45:26: ich jetzt nicht.

00:45:29: Ich erinnere mich da an einige Situationen, gerade am zweiten Tag.

00:45:33: Das war schon sehr außergewöhnlich und fast malig.

00:45:36: Ja also ich fand es auch total toll!

00:45:38: Und ich fände halt auch dieses Konzept... Ich glaube in USA gibt sowas hier auch schon, diese Live-Podcast finde ich total cool.

00:45:46: Gerade weil's ja irgendwie doch wie so eine Fernsehsituation ist.

00:45:49: aber Fernsehen schaut halt nicht mehr jeder.

00:45:52: Und Podcast ist ja momentan so.

00:45:54: Und dann auch noch dieses Live, man kann halt nicht mal schnell schneiden und es ist dann halt live.

00:45:58: Es ist so wie's ist für mich mega!

00:46:02: Ihr

00:46:03: macht jetzt wie oft die Show immer?

00:46:05: Ist alle sechs Wochen, oder

00:46:07: ... Geplant ist so jeden Monat.

00:46:08: Wir haben jetzt die zweite Show, die bald stattfindet.

00:46:11: Dieser Podcast wird ja erst im Mai ausgestrahlt.

00:46:13: für den Mai noch kein Termin.

00:46:14: Aber geplant ist außerdem Ferien und Urlaube einmal im Monat eine Mittwoch am letzten Mittwochen.

00:46:22: Und

00:46:22: wenn man euch folgt, sieht man rechtzeitig die Termine und kann Tickets erwerben auch wenn wir nach der zweiten die Show hier den Podcast ... online stellen, es ist so einfach euch Folgen anschreiben.

00:46:36: Man kann euch aber auch jederzeit anschreiben.

00:46:39: also man kann dich anschreiben wenn man ein eins zu eins Coaching möchte oder überhaupt eine Beratung oder einen Leitfaden oder einfach nur ja vielleicht ein bisschen über den Tellerrand hinaus schauen.

00:46:52: was kann man machen?

00:46:54: Da berätst du da coacht und hast dann mit dem Michael jemanden an der Seite der dann auch ins Spiel kommt, wenn ... ja, man Technik.

00:47:05: Das sind perfekte Raum- und Rahmenhierbrauche.

00:47:08: Richtig

00:47:09: aber auch Kopf.

00:47:10: Er hat da unheimlich viel Expertise in Marketingthemen.

00:47:14: Da ist wirklich auch viel vorhanden eine sehr gute Synergie.

00:47:18: Ich mag das sehr.

00:47:19: Also er ist nicht umsonst mit dem Podcastproduzent von diesem Podcast.

00:47:24: Hat schon alles seinen Grund genau?

00:47:27: Was wünschst du dir noch für dieses Jahr?

00:47:31: Ruhe tatsächlich!

00:47:35: Was man so gerne tut, Ruhe um das zu genießen.

00:47:40: Was gerade passiert?

00:47:44: Wenn ich mir jetzt vorstelle was vor einem Jahr noch war würde ich sagen genau das habe ich mir gewünscht auch in dieser Intensität und Geschwindigkeit.

00:47:55: vor allen Dingen.

00:47:57: Vor einem Jahr kannte ich die Beinung gar nicht.

00:47:59: Da hab' ich schon auch eins zu eins gecoached und so, aber das Stage & Soul ist ja jetzt im Oktober-Vierfünfundzwanzig erst entstanden und heute haben wir eine eingetragene Marke.

00:48:10: es ist kaum zu glauben dass es so schnell alles ging.

00:48:14: Und trotzdem wünsche ich mir manchmal Ruhe um das zu genießen.

00:48:19: weil Gerade in solchen Momenten, wenn gerade so Stress aufkommt und alles zu viel dann wird.

00:48:25: Weil Termine sich überschneiden und dann doch fragt ... Ich frag mich dann wie fühlt sich Glück an?

00:48:32: Weißt du ich das meine?

00:48:34: Kennst

00:48:35: du

00:48:35: das auch?

00:48:35: Jetzt ist es so, wie du das wolltest!

00:48:37: Eigentlich

00:48:38: is' es so wie man's will... In Anfangsstichen alles perfekt und irgendwie ist es halt doch nicht perfekt.

00:48:43: Ja

00:48:43: er fühlt dich das auch so an.

00:48:45: Also du hast ja in deiner Vorstellung eine Sache und das Gefühl dazu.

00:48:50: Und

00:48:51: jetzt hast du die Sache, und dann justiere ich immer so ein bisschen nach oder hinterfrage dass stimmt denn das Gefühl dazu auch?

00:48:59: Es gibt unheimlich viele Momente in meinem Leben wo das Gefühl stimmt und ich versuche einfach diese Momente einfach ein bisschen zu häufen weil dann der Stress oder irgendwas ist was dann doch dazwischen grätscht.

00:49:10: Das

00:49:11: normale Leben halt!

00:49:12: Genau,

00:49:13: genau.

00:49:15: Und ich hätte jetzt gedacht du wünschst dir auch noch das ihr ... Du spielst der Volleyball?

00:49:19: Na ja!

00:49:20: Dass ihr da irgendwie eine gute Platzierung immer hinlegt.

00:49:23: Auf

00:49:23: siehner sagst du was.

00:49:24: Ist

00:49:25: da jetzt irgendwie Vanissender-Saison?

00:49:27: also ist das jetzt irgendwie die machen ja auch im Sommer?

00:49:29: Ist da Pause oder...

00:49:30: Ja genau, im Sommer machen wir Pause und wie sind auch ... Ich sage mal in Anführungsstrichen nun ... Hobbymannschaft dass jetzt nichts Großes aber mit einer großen Leidenschaft betreiben wir das und sind in einer Liga, in der wir dann auch immer oben platziert sind.

00:49:45: Also nicht am ersten Platz den haben wir noch nie geschafft aber zweiter Dritt als immer.

00:49:50: Der

00:49:50: ist eher für siebenundzwanzig vielleicht so ein...

00:49:53: Im Gegenteil ich habe tatsächlich und oh Gott hoffentlich gehört jetzt mein Trainer nicht mit.

00:49:59: also ich bin dieses Jahr sechsundvierzig geworden vor ein paar Wochen erst und hab jetzt zwei Spiele hinter mir wo ich bewusst auf dem Feld stand auf die Uhr geguckt habe, es ist noch nie passiert.

00:50:13: Es war halb zehn und dann dachte ich abends ... Jetzt können wir ein ESP-Schweiß geben!

00:50:24: Und das ist mir nie vorher passiert.

00:50:26: Und da dachte ich, ich glaube es ist langsam Zeit nicht aufzugeben Gottes Willen in so einem Sport.

00:50:32: also diese Sportart kann man Also unser älteste Spieler war siebzig.

00:50:36: Du konntest also mittrainiert hatte bis siebzehnzig, ne?

00:50:40: Das heißt du diese Sportart kannst du machen bis... Ach keine Ahnung!

00:50:43: Aber so diesen Stress, diesen Mentalen auf dem Spielfeld gerade bei Turnieren von morgens bis abends ich glaube es wird so langsam Zeit und das darf man ja sagen.

00:50:53: Man darf ja sagen jetzt bin ich sechsenvierzig, geh so aufgerundet sagt mein Mann bin ich fünfzig Er ist jung, ist vierzig.

00:51:01: Rein mathematisch abgerundet ist er vierzig und ich fünfzig.

00:51:04: Ich bin ein bisschen älter als er.

00:51:09: Und jetzt habe ich gesagt gut aufgerundete Fünfzig.

00:51:11: dann darf ich doch schon mal zumindest mal ein bisschen so langsam über meine Volleyball-Karriere

00:51:16: nachdenken.

00:51:17: Volley ball Rente!

00:51:18: Rente nachtigen?

00:51:20: Ja gut okay aber trotz allem dieses Jahr spielst du noch und bist noch am Start.

00:51:25: Das machst du ja auch mit einer gewissen Leidenschaft.

00:51:27: Deshalb mal schauen, was nächstes Jahr kommt!

00:51:30: Genau.

00:51:31: Geht's für euch noch im Sommer in Urlaub?

00:51:33: Habt ihr Familie ein Urlaub geplant und dann auch mal wirklich Handy aus und nichts machen?

00:51:37: und du machst dir auch sehr bewusst in deinen Urlaubsmomenten und Zeiten dass du auch mal offline bist?

00:51:44: Das hab ich Gott sei Dank.

00:51:46: Gelernt, ja.

00:51:47: Also ich versuche sogar hier und da so ein paar Stories aber eigentlich nervt das mehr als... Und ich denke mein Gott wartet jemand drauf?

00:51:54: Also ganz ehrlich wartest du auf meine... Ja ich

00:51:56: schon, dass ich freu mich!

00:51:57: Also ich auch auf

00:51:58: deine tatsächlich.

00:51:59: Wirklich?

00:52:00: So ein paar Bilder, ich wusste ja wohin es geht und so und dann habe ich schon immer mal so geguckt.

00:52:04: Mit

00:52:04: dich mal gemacht siehst Du.

00:52:06: Ja gut.

00:52:07: Aber ich warte

00:52:07: auch auf Deine finde ich auch immer spannend wobei Du gar nicht so viel von deinem Alltag postest.

00:52:12: und wenn dann freue ich mich.

00:52:13: Ja, ich hab jetzt auch nicht so einen spannenden, also...

00:52:17: Stimmt.

00:52:17: Hör mal!

00:52:20: Da sind wir wieder bei dem Punkt.

00:52:22: Vielleicht müsste man da noch ein drittes Next Level machen, wo man die Frage klärt, wen interessiert überhaupt?

00:52:29: Das wäre ja vielleicht was.

00:52:31: Auch

00:52:31: für mich selbst.

00:52:33: Also in diesem Sinne würde

00:52:35: ich sagen wie ... Guck mal, wie wir uns dieses Jahr noch begegnen.

00:52:39: Noch ganz viel!

00:52:40: Ich werde auf jeden Fall Zuschauer bei die Show sein.

00:52:43: Ja, sehr schön,

00:52:44: danke.

00:52:44: Regemäßig und allein schon um dich zu sehen... Danke.

00:52:48: ...auf

00:52:48: der Bühne mit den spannenden Gästen und freue mich einfach auf alles was noch kommt.

00:52:53: Deshalb danke dass du da warst.

00:52:55: Wir verlinken also ich verlinke alles Und ja schreibt die Anna einfach an und dann läuft die Sache.

00:53:03: Ich danke dir vielmals für die Einladung, ich fühle mich sehr geehrt.

00:53:06: Sehr gerne!

00:53:07: Und es waren wunderschöne wohltunde...ich weiß nicht, vierzig?

00:53:12: Oh!

00:53:12: Nein, das ist die längste Podcastfolter.

00:53:15: Ach du Gott, wir müssen raus hier.

00:53:16: Alles klar habe ich zu lange gequatscht.

00:53:18: Wir haben beide zu lang gequetscht und wir müssen jetzt raus.

00:53:20: Wir werden von Michael jetzt vom Hof gejagt.

00:53:22: Gold, jetzt müssen wir Licht ausmachen.

00:53:23: Genau.

00:53:23: Ich danke Dir vielmals.

00:53:25: Danke Dankeschön.

00:53:26: Danke dass Du diesen Weg mit mir gehst.

00:53:29: Danke, dass durch Dich

00:53:31: Sinas

00:53:31: Herzschlag lebendig wird.

00:53:33: Um keine Folge oder Update zu verpassen, folge mir auf Instagram, YouTube und Spotify!

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